Wenn Sie ein freies Zimmer in Ihrem Zuhause haben, können Sie die Gelegenheit nutzen, es in ein Fitnessstudio umzuwandeln. In vielen Wohnungen gibt es ein Zimmer, das frei wird, weil die Kinder ausziehen oder aus anderen Gründen. In solchen Fällen wird dieser Raum meist als Abstellkammer, Ankleidezimmer oder sogar als Fitnessstudio genutzt. Heute zeigen wir Ihnen Letzteres — oder vielmehr, welche Schritte Sie unternehmen müssen, um Ihr eigenes Fitnesszimmer zu Hause zu schaffen.
Ein Fitnessstudio zu Hause zu haben ist nicht schwierig. Ihre Ausstattung mag geringer sein als die eines Sportzentrums, aber Sie können jederzeit auf multifunktionale Maschinen und Geräte zurückgreifen — und auf jene, die Sie am häufigsten nutzen werden. Hier sind einige wichtige Tipps für Ihr Fitnesszimmer.
Der erste Schritt ist das Leeren des Raumes. Wenn das Zimmer bisher als Schlafzimmer genutzt wurde, müssen Sie Bett, Kommode, Kleiderschrank und Nachttische entfernen… Handelt es sich um ein Büro, gilt dasselbe für Büromöbel und andere Gegenstände.
Um all diese Sachen einzulagern, empfehlen wir Ihnen, einen unserer Lagerräume oder unseren Möbeleinlagerungsservice zu mieten, denn bei Horizont Atlantic bieten wir Lagerflächen von bis zu 32 m2 für alle Arten von Bedürfnissen. Wenn Sie sich für diese Option entscheiden, müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass andere Räume Ihrer Wohnung überfüllt werden, was Ihre Bewegungsfreiheit erheblich einschränken würde.
Wenn Sie die Wahl haben, welchen Raum Sie als Fitnessstudio nutzen möchten, suchen Sie sich einen gut belüfteten aus. Beim Sport schwitzen wir, und Schweiß erzeugt Gerüche. Gute Belüftung hilft, diesen unangenehmen Geruch zu beseitigen.
Wenn Sie zu Hause keinen Raum mit Fenster haben, den Sie als Fitnessstudio nutzen können und den Sie häufig öffnen, sollten Sie sich für Räume mit guter Innenbelüftung entscheiden, in denen ausreichend Luftzirkulation vorhanden ist.
Abgesehen davon, dass der Raum gut belüftet und geräumig ist, müssen Sie ihn richtig ausstatten: mit Matten, Geräten und anderen Trainingsmitteln. Möglicherweise können Sie nicht alle gewünschten Geräte anschaffen, daher sollten Sie die Geräte auswählen, die Sie am häufigsten nutzen werden und die am funktionalsten sind.
Eine gute Grundausstattung umfasst: ein Laufband, ein Heimtrainer oder ein Crosstrainer, ein Rudergerät, Hanteln, Widerstandsbänder, Trainingsmatten, einen Medizinball, einen Fitnessball (Fitball), eine Hantelbank, eine Plyometrie-Box sowie Gewichtsscheiben und Langhantelstangen.
Ein dritter wichtiger Punkt ist die Gestaltung des Fitnesszimmers. Das Ziel ist es, einen attraktiven und motivierenden Raum zu schaffen. Heimfitnessstudios brauchen kräftige, lebhafte Farben, denn diese regen den Körper an und steigern die Motivation.
Eine weitere wichtige Idee für das Heimfitnessstudio ist ausreichend Stauraum. Versuchen Sie, diesen Raum stets ordentlich zu halten — lassen Sie nicht alles wild durcheinander liegen. Viele Geräte lassen sich zusammenklappen und verstauen, andere können in dafür vorgesehenen Bereichen aufbewahrt werden.
Sie können sich für Regale zum Aufhängen der Langhantelstange und der Gewichtsscheiben, Schubladen oder Boxen für Bänder und Matten entscheiden — und bei Bedarf sogar für einen Schrank, wenn Sie mehr Platz benötigen.
Ein Fitnesszimmer zu Hause sollte über ausreichend Geräte und Trainingsmittel verfügen, gleichzeitig aber auch Platz für die Aufbewahrung bieten. Außerdem ist eine ansprechende Dekoration entscheidend, um die sportliche Betätigung zu fördern. Mit diesen Grundvoraussetzungen können Sie nun loslegen.
Für Cardio + Grundkrafttraining: 8–12 m² reichen aus (Laufband oder Fahrrad + Hantelbank + Kurzhanteln). Für ein vollständiges Training mit Rack, Bank und Langhantel: 15–20 m². Für CrossFit mit Platz für Sprünge und weite Bewegungen: 25+ m². Entscheidend ist die Deckenhöhe (mindestens 2,40 m für Schulterdrücken oder Sprünge).
Gummibodenbelag (Rollen mit 4–10 mm Stärke, verkauft per m²) absorbiert Stöße, schützt den Originalboden, reduziert Lärm für die Nachbarn und bietet besseren Halt. Für Bereiche mit schweren Gewichten (>50 kg) sollten Sie 15–20 mm Stärke oder spezielle Modulplatten verwenden. Kosten: 20–50 €/m² je nach Qualität. Verwenden Sie KEINEN Teppich oder Parkett direkt unter Gewichten.
Nutzen Sie dicken Gummibodenbelag, vermeiden Sie Sprünge und das Fallenlassen von Gewichten (verwenden Sie Elastomer- oder Gummi-Bumper-Plates, wenn Sie Gewichte ohne Lärm ablegen möchten), trainieren Sie zu vernünftigen Zeiten (nicht vor 9 Uhr und nicht nach 22 Uhr), dämmen Sie die Wände teilweise, wenn Sie viel Lärm machen, und trainieren Sie mit Kopfhörern (nicht mit Lautsprechern).
Basisausstattung (Kurzhanteln, Bank, Matte, Boden): 400–800 €. Mittlere Ausstattung (Rack, Bank, Olympiastange, Scheiben bis 100 kg, Gummiboden, Cardiogerät): 1.500–3.000 €. Vollständige Profiausstattung: 5.000–10.000 €. Im Vergleich zu einem kommerziellen Fitnessstudio (50 €/Monat × 12 Monate × 3 Jahre = 1.800 €) amortisiert es sich bei intensiver Nutzung schnell.
Beschränken Sie die Ausstattung auf: Matte, verstellbare Kurzhanteln (Bowflex, NordicTrack), Widerstandsbänder, TRX am Türrahmen befestigt, leisen Heimtrainer, Rudergerät (Hydrow, Concept2 bei entsprechendem Budget). Vermeiden Sie: schwere freie Gewichte, Maschinen mit Industrieseilzügen, Laufbänder (sehr laut). Mehr zur Raumoptimierung: kleines Zimmer organisieren.