Der Transport von Ladung in Privatfahrzeugen ist eine wenig empfehlenswerte Praxis. Es mag verlockend erscheinen, Kosten für die Beauftragung eines Fachunternehmens oder die Anmietung eines geeigneten Fahrzeugs zu sparen, doch bringt diese Option eine Reihe von Nachteilen mit sich. Wir zeigen Ihnen hilfreiche Tipps rund um den Umzug mit dem Auto.
Gründe, warum Sie einen Umzug nicht mit Ihrem eigenen Auto durchführen sollten
Ein Pkw kann für den Transport kleinerer Gegenstände genutzt werden, wie wir weiter unten zeigen werden. Für den Umzug von Möbeln, Haushaltsgeräten und schwereren Einrichtungsgegenständen ist es jedoch besser, ein Transportfahrzeug mit der richtigen Größe und den geeigneten Bedingungen zu verwenden.
Der Service von Horizont Atlantic löst all diese Probleme — von sicherem Transport und ausreichend Platz bis hin zur Nutzung öffentlicher Verkehrsflächen. Bedenken Sie, dass in nicht allen Straßen ein Parken zum Entladen Ihrer Habseligkeiten möglich ist. Je nach Art des Umzugs muss möglicherweise eine Genehmigung bei der zuständigen Behörde beantragt werden. Um all diese Formalitäten kümmern sich professionelle Umzugsunternehmen.
Was Sie beim Umzug in Ihrem Auto mitnehmen können
Die DGT legt in den Artikeln 13, 14 und 15 der Straßenverkehrsordnung fest, dass Ladung in einem Pkw transportiert werden darf, sofern diese die Fahrtüchtigkeit des Fahrers nicht beeinträchtigt und nicht über die Fahrzeugabmessungen hinausragt.
Nach dieser Regelung sollte das Mitführen von Ladung im Auto auf nicht zu schwere Gegenstände beschränkt werden. Falls nötig, sollten Ratschengurte und Spanngurte verwendet werden, um die Ladung zu sichern. Eine bewährte Option ist es, Gepäck im hinteren Bereich des Fahrzeugs zu verstauen, da Ladung bei umgeklappten Rücksitzen gut transportiert werden kann.
Ein weiterer Hinweis: Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Sicherheitssysteme wie Airbags oder Sicherheitsgurte, um die Ladung zu schützen. Diese Systeme sind dafür ausgelegt, Personen zu schützen und zu sichern — bei schwerer oder gefährlicher Ladung könnten sie ihre Funktion nicht mehr erfüllen.
Wie zieht man mit einem normalen Pkw um?
Gegenstände dürfen auf dem Fahrzeugdach transportiert werden, solange die Vorschriften der DGT eingehalten werden. Das bedeutet, dass eine Matratze auf dem Auto transportiert werden darf, sie jedoch die eigenen Fahrzeugabmessungen nicht überschreiten darf.
In diesem Zusammenhang ist ein erster wichtiger Tipp für den Umzug mit dem eigenen Auto, den gesamten verfügbaren Raum zu nutzen, schwerere Gegenstände unten zu platzieren, ohne die Sicht des Fahrers zu beeinträchtigen, und Gegenstände zu demontieren, damit sie weniger Platz einnehmen.
Stellen Sie außerdem sicher, dass der Kraftstofftank voll ist, und rechnen Sie mit einem höheren Verbrauch auf der Fahrt. Vergessen Sie nicht, den allgemeinen Zustand Ihres Fahrzeugs zu prüfen: Bremsflüssigkeit, Reifendruck und Ölstand.
Der Transport von Ladung in Privatfahrzeugen sollte auf nicht zu sperrige Gegenstände beschränkt bleiben, da andernfalls die Fahrstabilität gefährdet wird und das Unfallrisiko steigt. Für Umzüge ist der beste Weg stets der Einsatz professioneller Fahrzeuge oder die Beauftragung eines Fachunternehmens.
Häufige Fragen zum Transport von Möbeln im Privatfahrzeug
Ist es legal, Möbel in meinem eigenen Auto zu transportieren?
Ja, sofern: die Ladung ordnungsgemäß gesichert ist (vorne/hinten nicht mehr als 10 % überstehend), die Sicht und Beschilderung nicht beeinträchtigt werden, das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs (laut Fahrzeugschein) nicht überschritten wird und, falls die Ladung mehr als 1 Meter übersteht, das vorgeschriebene Signal V-20 angebracht ist. Bußgelder für ungesicherte Ladung: 200–500 €.
Wie viel passt in ein durchschnittliches Auto?
Ein normaler Pkw (Golf, Focus, Corolla): 400–500 Liter Kofferraumvolumen mit umgeklappten Rücksitzen, entspricht etwa 1 m³. Ein großer SUV fasst 1,5–2 m³. Ein Kastenwagen wie ein Berlingo oder Doblo: 3–4 m³. Für einen vollständigen Wohnungsumzug bräuchten Sie 15–30 Fahrten mit einem normalen Pkw — offensichtlich nicht realisierbar.
Was ist, wenn ich selbst einen Transporter miete?
Für sehr kleine Umzüge (Studio-Appartement, Zimmer in einer WG) kann sich das lohnen. Miete eines Sprinter-ähnlichen Transporters: 60–90 €/Tag + Kraftstoff + Vollkaskoversicherung + mögliches Be- und Entladen ohne Hilfe. Gesamtkosten für einen kleinen Umzug: 200–350 €. Vergleichbar mit einem professionellen Umzugsservice — jedoch ohne Garantie und ohne Haftpflichtversicherung für Ihre Möbel.
Wie hoch ist das tatsächliche Risiko von Schäden an Möbeln ohne professionellen Transport?
Hoch. Die meisten Schäden entstehen durch: ungeschütztes Laden (Stöße durch andere Kartons), schlechte Sicherung (Möbel kippen in Kurven), Entladen ohne geeignetes Equipment (Stürze beim Tragen). Ihre Kfz-Versicherung deckt Schäden an der eigenen Ladung oder an Möbeln NICHT ab. Professionelle Umzugsunternehmen bieten: Decken, Schutzhüllen, Gurte, fachgerechte Ladetechnik, Haftpflichtversicherung und Erfahrung.
Wann macht es TATSÄCHLICH Sinn, selbst mit dem Auto zu transportieren?
Nur für ganz bestimmte Dinge: wichtige Dokumente, Bargeld, Schmuck, kritische Computerausrüstung, empfindliche Pflanzen, wertvolle Gemälde, Haustiere. Diese sollten immer bei Ihnen mitfahren und nicht im Umzugswagen, auch wenn Sie einen professionellen Service beauftragen. Für den Großteil der Möbel gilt: immer professionell.