Es mag scheinen, als wäre der Einzug in eine neue Wohnung immer ein Grund zur Freude und Begeisterung, doch das ist nicht immer der Fall. Depressionen durch einen Umzug sind häufiger als wir denken und können durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden. Zum Glück lässt sich ihnen auch begegnen und überwinden.
Sie können innerhalb Ihres eigenen Viertels umziehen, die Stadt oder sogar das Land wechseln. Die Entfernung spielt keine Rolle — entscheidend ist, dass jeder Umzug einen Bruch mit Ihrer bisherigen Alltagsroutine bedeutet.
Sie werden nicht mehr täglich dieselben Nachbarn sehen oder Ihr Brot beim selben Bäcker kaufen… Sie stehen vor einer neuen und unvertrauten Situation, und es ist völlig normal, dass dies Stress und Angst auslöst.
"Ich bin umgezogen und fühle mich traurig" — das denken viele Menschen, die gerade ihren Wohnort gewechselt haben. Häufig liegt das eigentliche Problem jedoch nicht im Umzug selbst, sondern in den persönlichen Umständen, die man gerade durchlebt.
Denn viele Menschen ziehen nach einer Trennung, nach der Geburt eines Kindes oder für einen neuen Job um. Das sind Situationen, die unser Stressniveau bereits erheblich erhöhen und dazu beitragen, dass wir uns nicht wohlfühlen.
Für einen Umzug müssen Sie alles in Ihrer aktuellen Wohnung packen und in die neue transportieren — und das innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens. Da Sie im Alltag ohnehin schon viele Verpflichtungen haben, erzeugt das Einpacken und Transportieren aller Dinge das Gefühl, mit nichts fertig zu werden, und erhöht den Stresspegel zusätzlich.
Betrachten Sie die Situation als den Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Beginnen Sie so früh wie möglich, Ihre Sachen zu ordnen, und nehmen Sie in die neue Wohnung nur mit, was Sie wirklich brauchen. Nutzen Sie die Chance, sich von Dingen der Vergangenheit zu trennen: Kleidung, die Sie nicht mehr tragen, Gegenstände, die schlechte Erinnerungen wecken, und Ähnliches.
Sobald Sie wissen, was Sie mitnehmen möchten, nehmen Sie sich eine Last von den Schultern. Bei Horizont Atlantic übernehmen wir das Einsammeln, Verpacken und den Transport Ihrer Sachen zu Ihrem neuen Zuhause.
Vergessen Sie das Gefühl von "Ich komme in meiner neuen Wohnung nicht an". Um sie nicht länger als etwas Fremdes zu empfinden, müssen Sie sie zu Ihrer eigenen machen. Beginnen Sie damit, ihr einen frischen Anstrich zu verpassen und die Dinge nach Ihrem Geschmack einzurichten.
Wenn Sie auf unseren Rat gehört und den Umzug Profis anvertraut haben, werden Sie wissen, wo sich alles befindet, und können so schnell wie möglich damit beginnen, all Ihre Möbel und persönlichen Gegenstände an ihrem neuen Platz einzurichten.
Sobald Ihre persönlichen Dinge in Ihrer neuen Wohnung angekommen sind, werden Sie sich viel wohler fühlen.
Depressionen durch einen Umzug sind etwas Verbreitetes — schämen Sie sich nicht dafür. Bleiben Sie so positiv wie möglich und beginnen Sie damit, aus Ihrer neuen Wohnung ein echtes Zuhause zu machen. Gehen Sie raus, erkunden Sie das Viertel, lernen Sie Ihre neuen Nachbarn kennen und geben Sie sich selbst Zeit, sich anzupassen. Bald werden diese negativen Gefühle verschwunden sein.
Absolut normal. Ein Umzug gehört zu den belastendsten Lebensereignissen (neben Trennung, Jobverlust oder dem Tod einer nahestehenden Person). Traurigkeit, Nostalgie oder Gereiztheit in den ersten 2–4 Wochen ist häufig und legt sich in der Regel, sobald Sie sich an die neue Umgebung gewöhnt haben. Hält der Zustand länger als 2 Monate an oder beeinträchtigt er Ihren Alltag, empfiehlt es sich, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Der angesammelte Stress der Wochen davor (Packen, Papierkram, Abschiede), die körperliche Erschöpfung durch den Umzug selbst und die Reibungspunkte beim gemeinsamen Auspacken (Entscheidungen darüber, wohin alles kommt) erzeugen Spannungen. Das ist normal. Um Konflikte zu reduzieren: Versuchen Sie nicht, alles am ersten Wochenende auszupacken, teilen Sie Aufgaben klar auf und nehmen Sie sich Zeit, gemeinsam das Viertel zu erkunden.
Bewährte Strategien: In den ersten Tagen ziellos durch das neue Viertel schlendern (um sich vertraut zu machen), sich für eine regelmäßige Aktivität anmelden (Fitnessstudio, Sportverein, Kulturverein), lokale Apps (Google Maps, Meetup, lokale soziale Netzwerke) nutzen, um Veranstaltungen zu entdecken, dieselben Cafés oder Bars besuchen, damit das Personal Sie kennenlernt, und regelmäßig in Kontakt mit Ihrem bisherigen Netzwerk bleiben, ohne in lähmende Nostalgie zu verfallen.
Halten Sie die Routinen (Essenszeiten, Schlafrhythmus, Spaziergänge) so stabil wie möglich. Bewahren Sie vertraute Gegenstände der Kinder (Kuscheltiere, Decke, Lieblingsbuch) ungewaschen auf, damit der Geruch erkennbar bleibt. Beziehen Sie sie in Entscheidungen ein (Farbe ihres Zimmers, wohin die Spielsachen kommen). Wenn sie die Schule gewechselt haben, versuchen Sie in den ersten Monaten, ein oder zwei Treffen mit Freunden aus der alten Schule zu organisieren.
Wenden Sie sich an einen Psychologen, wenn: die Traurigkeit länger als 6 Wochen anhält, körperliche Symptome auftreten (schwere Schlaflosigkeit, anhaltender Appetitverlust, extreme Erschöpfung), Sie wiederkehrende negative Gedanken haben oder sich nach 3 oder mehr Monaten überhaupt nicht in der neuen Umgebung zurechtfinden. Online-Therapie ist eine gute Option, wenn Sie am neuen Wohnort noch kein Netzwerk an Fachleuten aufgebaut haben.