
Wenn Sie einen Umzug mit Kindern vor sich haben, fragen Sie sich wahrscheinlich, wie Sie das bewältigen können, ohne den Verstand zu verlieren. Ein Umzug mit Kindern bedeutet nicht nur einen Wohnortwechsel. Auch gewohnte Abläufe geraten durcheinander, und wenn der Umzug in eine andere Stadt oder ein anderes Land führt, kommen Sorgen um den Schulwechsel, den Abschied von Freunden und die Angst vor der Ungewissheit hinzu. Eine Familie mitten im Umzug braucht Geduld, Wärme, Planung, Organisation und professionelle Beratung, um den Wohnungswechsel zu bewältigen. Wir geben Ihnen einige Tipps, die Ihnen nach unserer Erfahrung helfen können, den Übergang so reibungslos wie möglich zu gestalten.
Erwachsene geraten bei einem Umzug schnell unter Stress. Es ist eine Phase intensiver Veränderungen, Unsicherheiten, Anpassungen, finanzieller Belastungen und Unordnung… Deshalb ist es völlig normal zu befürchten, dass auch Kinder durch den gesamten Prozess des Wohnungswechsels beeinflusst werden.
Es ist wichtig, den Umzug vorzubereiten und den Kindern in einer altersgerechten Sprache zu erklären, was auf sie zukommt. Sehr kleine Kinder werden die Veränderung kaum wahrnehmen und sich leichter anpassen. Mit zunehmendem Alter erleben Kinder jedoch häufig mehr Angst vor dem Unbekannten.
Wenn die Erwachsenen eine positive und ruhige Haltung zeigen, werden Kinder offener für die neue Situation sein. Das ist nicht immer leicht, doch wir sollten die Anstrengung unternehmen und Sorgen sowie Streitigkeiten außerhalb der Reichweite kindlicher Ohren halten.
Nutzen Sie Geschichten und Spiele, um zu erklären, wie der Umzug ablaufen wird und was die Kinder vom neuen Zuhause, der neuen Schule und der Möglichkeit, neue Freunde zu finden, erwarten können — und versichern Sie ihnen, dass sie mit ihren alten Freunden in Kontakt bleiben werden.
Wenn möglich, ist es empfehlenswert, das neue Zuhause oder die neue Nachbarschaft vor dem Umzug zu besichtigen. Bei einem weiter entfernten Umzug können Sie die Gegend mit Internet-Tools wie Google Street View erkunden.
Es ist außerdem wichtig, den Kindern Raum zu geben, um ihre Sorgen mit Ihnen zu teilen, und ihnen zu sagen, dass auch Sie Zweifel und Bedenken haben, aber glauben, dass die Veränderung für alle zum Besseren sein wird.
Eine gute Strategie ist es, gemeinsam mit den Kindern das neue Leben zu fantasieren. Wenn Ihr Kind schon etwas selbstständiger ist, lassen Sie es bestimmte Dinge mitentscheiden — zum Beispiel die Dekoration des neuen Kinderzimmers.
Versuchen Sie, die Kinder aktiv in den Prozess einzubinden — mit Aufgaben und Entscheidungen, die ihrem Alter und ihrer Reife entsprechen: vom Packen ihres eigenen Rucksacks mit dem Nötigsten bis hin zur Mithilfe beim Spenden oder Recyceln von Gegenständen. Das gibt ihnen Sicherheit und das Gefühl, ein aktiver Teil des Wohnungswechsels zu sein.
Soweit möglich, ist es wichtig, bestimmte Routinen beizubehalten, besonders bei jüngeren Kindern. Aus diesem Grund ist Sommer oft ein guter Zeitpunkt für einen Umzug: In den Ferien sind Zeitpläne und Gewohnheiten ohnehin entspannter.
Um einen Umzug mit Kindern zu überstehen, empfiehlt es sich, die Arbeit in die Hände erfahrener Fachleute zu legen, denen Sie vertrauen können. So können Sie sich ganz Ihren Kindern widmen und sie auf die große Veränderung vorbereiten — ohne Ablenkungen und in der Gewissheit, dass Ihr Umzug in guten Händen ist.
Bei Canarias Horizont Atlantic sind wir Experten für Umzüge aller Art — sowohl innerhalb der Kanarischen Inseln als auch auf nationaler und internationaler Ebene. Dank unserer Erfahrung und unserem qualifizierten Team können Sie einen Umzug ganz nach Ihren Bedürfnissen planen. Wir sind bereit, Ihnen sowohl bei den großen Herausforderungen als auch bei den kleinen Details zu helfen, die den Unterschied ausmachen — bei diesem wichtigen Lebensabschnitt wie einem Umzug mit Kindern.
Das hängt vom Alter ab: Bei Kindern von 0–3 Jahren ist es nicht notwendig, den Umzug „anzukündigen" (sie verstehen Vorausschau noch nicht). Bei 4–7-Jährigen reichen 2–4 Wochen vorher — genug Zeit zum Verarbeiten, ohne lang anhaltende Vorab-Angst. Bei 8–12-Jährigen empfehlen sich 4–8 Wochen; beziehen Sie sie in die Planung ein. Teenagern sollten Sie mehrere Monate Zeit lassen, damit sie die Veränderung verarbeiten und sich von ihrem Umfeld verabschieden können.
Die ideale Vorgehensweise: das Kinderzimmer am TAG 1 einrichten — noch vor allen anderen Räumen. Vertraute Bettwäsche auflegen, Lieblingsspielzeug griffbereit platzieren und Poster oder Deko aus dem alten Zimmer aufhängen. Vertraute Gegenstände, Gerüche und Anordnungen mindern den Schock des Wechsels. Beziehen Sie das Kind in die Wahl der Wandfarbe oder neuer Dekorationen ein.
Positive Anzeichen: Das Kind möchte Freunde ins neue Zuhause einladen (Zeichen von Zugehörigkeit), bezeichnet das neue Haus ohne Erklärung als „Zuhause", kehrt zu gewohnten Abläufen zurück (Appetit, Schlaf) und erwähnt den früheren Wohnort nicht mehr als einzige positive Referenz. Durchschnittlicher Zeitrahmen: 2–4 Monate bei Kindern unter 8 Jahren, 6–12 Monate bei älteren Kindern.
Organisieren Sie in der letzten Woche vor dem Umzug eine Abschiedsparty zu Hause oder in einer nahegelegenen Lokalität. Tauschen Sie Kontaktdaten aus (E-Mail, Telefonnummer der Eltern), damit die Freundschaft erhalten bleibt. Planen Sie realistische Wiedersehen (Schulferien, gelegentliche Wochenenden). Älteren Kindern können Sie helfen, Kommunikations-Apps einzurichten, um in Kontakt zu bleiben (Videoanrufe, Messaging).
Das ist in den ersten Monaten sehr häufig und legt sich in der Regel. Hören Sie auf die konkreten Gründe (Vermissen eines bestimmten Freundes, Lehrers, Parks oder Ortes). Versuchen Sie, in den ersten 3–6 Monaten einen Besuch am früheren Wohnort zu organisieren — als Brücke. Versprechen Sie keine endgültige Rückkehr, wenn das nicht realistisch ist. Hält die Klage nach 12 Monaten stark an, sollten Sie eine Beratung bei einem Kinderpsychologen in Betracht ziehen. Mehr zum Thema Familie: Angst nach dem Umzug.