In diesem Beitrag geben wir Ihnen einige kurze Tipps, wie Sie Geschirr beim Umzug richtig verpacken.
Beim Durchführen eines Umzugs stellt sich immer die Frage, wie Sie Ihr Geschirr, Teller, Kristallgläser und Dekorationsobjekte am besten verpacken. Diese Aufgabe ist relativ einfach, wenn Sie diese kleinen Tipps befolgen.
Der Erfolg einer guten Verpackung hängt zu 99 % von der Sorgfalt und Zeit ab, die wir dieser Arbeit widmen. Er hängt auch von der Menge des verwendeten Materials ab.
Der erste Tipp lautet: Sparen Sie nicht an der Menge des verwendeten Materials. Das Sprichwort „lieber zu viel als zu wenig“ kann bei dieser Aufgabe als Leitlinie dienen. Gleichzeitig sollten wir daran denken, das Material verantwortungsvoll einzusetzen. Dieses Material ist in der Regel Einwegmaterial und sollte nach dem Verpacken des Geschirrs recycelt werden.
An zweiter Stelle sollten Sie eine Liste aller Kristallgläser, Trinkgläser, Teller und Porzellanobjekte erstellen, die Sie besitzen. So können Sie berechnen, wie viel Material Sie kaufen müssen. Sie können dieses Material in großen Baumärkten, Eisenwarenhandlungen und Fachgeschäften erwerben. Darüber hinaus können Sie Verpackungsmaterial auch in unserem Online-Shop kaufen.
Das geeignete Material ist Kraftpapier oder Luftpolsterfolie. Mit diesen Materialien wird jedes Geschirr- oder Glaswarenteil einzeln eingewickelt. Legen Sie eine dünne Schicht aus zerknülltem Papier auf den Boden des Kartons. Die ersten Stücke, die in die Kartons kommen, sind die schwersten (Suppenterrinen, große Platten usw.). Während Sie den Karton füllen, legen Sie nach und nach leichtere Teile oben drauf.
Drittens sollten Sie die richtige Art beachten, Gläser in den Kartons zu platzieren. Die korrekte Methode ist, sie liegend (horizontale Position) nebeneinander und versetzt anzuordnen. Wir alle haben schon einmal Tetris gespielt — genau so, wie die Blöcke ineinandergesteckt wurden, sollten auch die Gläser angeordnet werden. Auch Teller haben eine korrekte Position im Karton: Sie werden parallel zum Boden des Kartons gestellt — niemals aufrecht auf dem Rand stehend.
Viertens sollten Sie auf die Größe der verwendeten Kartons achten. Diese sollten eine Größe von ungefähr 40 cm x 40 cm x 40 cm haben und nicht größer sein. Das erhöht zwar logischerweise die Anzahl der benötigten Kartons, stellt aber sicher, dass alles in einwandfreiem Zustand ankommt.
Fünftens sollten Sie bedenken, dass diese Kartons ein erhebliches Gewicht haben werden. Verwenden Sie daher beim Verschließen ein hochwertiges Klebeband — in manchen Geschäften ist dieses Material von minderer Qualität und kann sogar seine Klebekraft verloren haben. Prüfen Sie daher vor dem Kauf, ob das Band in gutem Zustand ist: Ziehen Sie etwa 3 cm ab und berühren Sie die Klebefläche mit dem Finger. Wenn sich beim Ablösen des Fingers kleine Fäden bilden, ist das Band in einwandfreiem Zustand und problemlos für Ihre Verpackungsarbeit geeignet.
Abschließend sei darauf hingewiesen, dass diese Arbeit gewissenhaft durchgeführt werden muss, um den sicheren Transport Ihrer empfindlichsten Gegenstände zu gewährleisten. In den meisten Fällen sind mehrere Unternehmen beteiligt, und Ihre Kartons werden mehrfach umgeschlagen. Sie können die Ladung zusätzlich absichern, indem Sie die Wertliste für die Versicherung ausfüllen — so sind Ihre Besitztümer bei Schäden abgedeckt. In diesem Fall ist jedoch das Umzugsunternehmen für das Verpacken aller Gegenstände verantwortlich.
Häufig gestellte Fragen zum Verpacken von Geschirr
Wie verpackt man Teller am besten für einen Umzug?
Wickeln Sie jeden Teller einzeln in Zeitungspapier oder Seidenpapier ein (verwenden Sie reichlich Papier, sparen Sie nicht daran) und stellen Sie sie hochkant (nicht flach gestapelt) in den Karton. Füllen Sie die Zwischenräume mit zerknülltem Papier aus. Die hochkante Position reduziert Brüche drastisch: Der Druck verteilt sich auf den Rand des Tellers, der viel widerstandsfähiger ist.
Und Trinkgläser und Stielgläser? Gehen die immer zu Bruch?
Nur wenn sie schlecht verpackt werden. Wickeln Sie jedes Glas einzeln in reichlich Papier und gruppieren Sie sie in Kartons mit Einlagen (spezielle Gläserkartons sind erhältlich) oder legen Sie Kartonschichten zwischen die Lagen. Kristallgläser: horizontal legen, mit Papier zwischen jedem Glas und zwischen den Reihen. Niemals schwere Gegenstände obendrauf legen.
Braucht man einen speziellen Karton für Geschirr, oder reicht ein normaler?
Bei einem kurzen Umzug und sorgfältiger Verpackung mit ausreichend Papier ist ein doppelwandiger Karton vollkommen ausreichend. Für wertvolle Geschirrsammlungen (Porzellan, Lalique-Kristall, Sammlerglas) sind Spezialkartons mit Einlagen deutlich sicherer. In Verpackungsgeschäften finden Sie diese bereits ab 5–10 €.
Wie viel darf ein Geschirrkarton maximal wiegen?
Maximal 15–20 kg pro Karton. Zu schwere Kartons brechen beim Anheben, der Druck verformt die unteren Teller, und sie sind schwer zu handhaben. Mehrere kleine bis mittelgroße Kartons sind besser als ein großer vollgepackter. Beschriften Sie jeden Karton mit „ZERBRECHLICH – GESCHIRR – NICHT KIPPEN – MITTELSCHWER“.
Deckt meine Umzugsversicherung zerbrochenes Geschirr ab?
Die Haftpflicht-Basisversicherung des Unternehmens deckt versehentliche Schäden beim Transport ab, sofern das Geschirr ordnungsgemäß verpackt wurde. Sie deckt KEINE Schäden ab, die durch mangelhafte Verpackung durch den Kunden entstehen. Wenn Ihr Geschirr von hohem Wert ist (Böhmisches Kristall, antikes Porzellan), schließen Sie eine Versicherung zum deklarierten Wert ab. Mehr zur allgemeinen Verpackung: professionelles Beschriftungssystem.